Stannewisch

1358 wurde Stannewisch erstmals unter dem Namen Stannewicz erwähnt. Dabei steht Stannewisch gleichbedeutend für Standort, Stand, Zelt.
Im 17. Jahrhundert begann man auf Grund von Tonvorkommen mit der Herstellung von Dach- und Ziegelsteinen. Mit der Zunahme einer weiteren industriemäßigen Produktion an anderen Standorten mussten die Ziegeleien in Stannewisch aufgegeben werden.


Der Abbau von Braunkohle im Tagebau wurde ebenfalls schon früh betrieben und endete um 1910.

Mit einer Gesamtfläche von 545 ha liegt Stannewisch mit seiner Wohnbebauung direkt an der Bundesstraße B 115 zwischen Niesky und Rietschen.

1994 erfolgte der Gemeindezusammenschluß mit der Stadt Niesky.
 

Das vorhandene Freibad wurde mit dem angrenzenden Umfeld in eine attraktive Freizeitanlage mit Wasserfläche, Spielbereichen, Ruhezonen und Verbindungswegen zum angrenzenden Wildgehege des Waldschulheimes umgestaltet. Heute ist die Anlage ein beliebter Anziehungspunkt für viele Besucher.