Mobilitätslabor 2025 – Niesky erforscht neue Wege der Mobilität
Wie gelingt der Umstieg auf nachhaltige Mobilität in kleineren Städten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projekts „Mobilitätslabor 2025“, das im Auftrag des Umweltbundesamts vom nexus Institut durchgeführt wird. Niesky ist dabei – neben Gotha – eine von zwei Pilotstädten.
Im Jahr 2024 wurden in Niesky rund 1.500 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, um sich an dem Projekt zu beteiligen. 30 Interessierte nahmen am ersten Workshop teil, 17 Personen absolvierten schließlich die Testphase und sammelten dabei wertvolle Praxiserfahrungen.
Seit Jahresbeginn testen Bürgerinnen und Bürger aus Niesky verschiedene Alternativen zum Auto – etwa E-Bike, Car-Sharing, E-Lastenrad oder das Deutschlandticket – und teilen ihre Erfahrungen mit den Forschenden. So entsteht praxisnahes Wissen darüber, wie klimafreundliche Mobilität im Alltag funktionieren kann.
Die Teilnehmenden haben bereits mehrere Tausend Kilometer umweltfreundlich zurückgelegt und wichtige Hinweise geliefert: Wo Radwege fehlen, der ÖPNV besser getaktet oder Abstellmöglichkeiten verbessert werden können. Diese Anregungen fließen direkt in die weitere Stadtentwicklung ein.
Das Projekt zeigt, dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen Neues ausprobieren – direkt vor der eigenen Haustür.
Teilnehmer Erik Hänsch zieht ein positives Fazit:
„Das getestete E-Lastenrad erwies sich als alltagstauglich, praktisch und umweltfreundlich. Besonders überzeugten die einfache Handhabung, die Unterstützung durch den Elektroantrieb und die Möglichkeit, Einkäufe, Kinder oder schwere Lasten mühelos zu transportieren. Insgesamt hat der Test gezeigt, dass ein E-Lastenrad für viele Wege eine echte, nachhaltige Alternative zum Auto darstellen kann.“
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