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Feuerwehrtechnisches Zentrum Niesky – Modernisierung für eine sichere Zukunft

Im Feuerwehrtechnischen Zentrum Niesky hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Zahlreiche Bereiche wurden modernisiert, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren langfristig zu sichern und die Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte weiter zu verbessern. Viele Maßnahmen sind bereits abgeschlossen, weitere befinden sich in Umsetzung.

Dank der Städtebauförderung konnten unter anderem das Datennetzwerk erneuert, die Fahrzeughalle brandschutztechnisch abgesichert, der Leichtflüssigkeitsabscheider ersetzt, die Beleuchtung modernisiert und der Schlauchturm neu gestrichen werden. Die Arbeiten wurden überwiegend von regionalen Firmen ausgeführt.

Über die Zuwendung des Feuerwehrwesens wurde außerdem die Schlauchpflegeeinrichtung erneuert. Aktuell entsteht ein Einspeisepunkt für eine Netzersatzanlage, damit das FTZ auch bei Stromausfällen arbeitsfähig bleibt.

Bereits zuvor wurden Dach und Heizungsanlage des Gebäudes saniert. Mit all diesen Maßnahmen wird das Feuerwehrtechnische Zentrum so ausgestattet, dass es die Feuerwehren der Region zuverlässig unterstützen kann – auch bei größeren Schadenslagen. Die Investitionen stärken damit unmittelbar die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

 

Abgeschlossene Maßnahmen

Ausbau des Datennetzwerks

Kosten: ca. 30.000 EUR – finanziert über die Städtebauförderung
Ausgeführt von: telecom-Görlitz GmbH (Görlitz) und Computerservice Lars Kiehle (Niesky)
Das Datennetzwerk des FTZ wurde vollständig erneuert und erweitert. Hintergrund ist, dass das Zentrum bei Großereignissen als Teil eines Koordinierungsstabes genutzt wird. Das bisherige Netzwerk war dafür nicht ausreichend leistungsfähig. Durch den Ausbau stehen nun alle technischen Voraussetzungen zur Verfügung, um Einsatzstäbe zuverlässig einzurichten.

Brandschutztechnische Absicherung der Fahrzeughalle

Kosten: ca. 12.000 EUR – finanziert über die Städtebauförderung
Ausgeführt von: telecom-Görlitz GmbH (Görlitz) 
Aufgrund der zunehmenden Brandgefahr durch akkubetriebene Geräte in Fahrzeughallen wird eine Brandfrüherkennungsanlage installiert. Feuerwehrgerätehäuser gelten als Kritische Infrastruktur, weshalb die Einsatzfähigkeit jederzeit gewährleistet sein muss. Die Installation erfolgte im Februar 2026.

Erneuerung des Leichtflüssigkeitsabscheiders

Kosten: ca. 59.000 EUR – finanziert über die Städtebauförderung
Ausgeführt von: Tiefbau Otto (Niesky) 
Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Generalinspektion am 06.03.2025 wurden gefährliche Mängel festgestellt. Die Anlage musste sofort stillgelegt werden, wodurch Waschhalle, Schlauchpflege, Werkstatt und weitere Bereiche nicht mehr nutzbar waren. Eine umgehende Erneuerung war zwingend notwendig.

Umrüstung auf LED-Beleuchtung

Kosten: ca. 10.000 EUR – finanziert über die Städtebauförderung 
Ausgeführt von: telecom-Görlitz GmbH (Görlitz) 
Die Fahrzeugwerkstatt, die Waschhalle und die Räume der Schlauchpflegeeinrichtung wurden auf moderne LED-Technik umgestellt.

Reinigung und Anstrich des Schlauchturms

Schlauchturm neu

Kosten: ca. 22.000 EUR – finanziert über die Städtebauförderung 
Ausgeführt im Rahmen der Dachsanierung
Der stark veralgte Schlauchturm wurde 2025 gereinigt und neu gestrichen. Das während der Dachsanierung vorhandene Gerüst konnte dafür mitgenutzt werden.

 

Erneuerung der Schlauchpflegeeinrichtung inkl. Schlauchaufhängeanlage

Finanziert über die Zuwendung des Feuerwehrwesens (Richtlinie Feuerwehrförderung – RLFw)
Die Schlauchpflegeeinrichtung wurde vollständig erneuert und mit einer neuen Schlauchaufhängeanlage ausgestattet.

Weitere abgeschlossene Maßnahmen der Vorjahre 

FTZ Dach und PV - Anlage

Finanziert über die Städtebauförderung

  • Erneuerung der Heizungsanlage (ca. 220.000 EUR)

  • Sanierung des Daches (ca. 490.000 EUR)

Aktuell in Umsetzung

Herstellung eines Einspeisepunktes für eine Netzersatzanlage

Finanziert über die Zuwendung des Feuerwehrwesens (Richtlinie Feuerwehrförderung – RLFw) 
Derzeit wird ein Einspeisepunkt am Gebäude eingerichtet, über den künftig eine Netzersatzanlage angeschlossen werden kann. Damit bleibt das FTZ auch bei großflächigen Stromausfällen funktionsfähig.

Beschaffung der Netzersatzanlage

Finanziert über die Zuwendung des Feuerwehrwesens (Richtlinie Feuerwehrförderung – RLFw) 
Die Netzersatzanlage selbst wird ebenfalls über die Fachförderung des Feuerwehrwesens beschafft.

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Niesky
Sa, 28. März 2026

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